23. Dezember 2018

Vierter Adventsonntag – Jahr C

Maria bereitet dem Herrn den Weg, indem sie zu seinem Weg wird, sodass unser Frieden und unsere Freude unter uns kommen können.

Mi 5,1-4a; Ps 80(79); Hebr 10,5-10; Lk 1,39-45

Die liturgischen Texte der vergangenen Wochen hatten vor allem Johannes den Täufer im Blick. In dieser Woche steht Maria von Nazareth im Mittelpunkt. Beide sind zentrale Personen des Advents. Johannes weckt Erwartung, in Maria erfüllt sich die Erwartung und schreibt Geschichte. Wie Johannes der Täufer bereitet Maria dem Herrn den Weg, damit er unter uns sein kann. Dieser Weg ist ein Weg des Gehorsams, der sowohl den Erwarteten als auch den Erwartenden kennzeichnet. Der Brief an die Hebräer legt Jesus den Psalm 40 auf die Lippen: Ich komme […] um deinen Willen, Gott, zu tun.“ Maria wird der Weg, durch den Jesus auf menschlichen Wegen seinen Weg zu uns zu gehen beginnt. Der, der Frieden sein wird, wie Micha verkündet, ist unsere Freude. „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes“, so begrüßte Gabriel Maria, die sich beeilt, den Gruß der Freude mit Elisabet und mit uns allen zu teilen.

Kommentar von der Gemeinschaft von Dumenza

Übersetzung von fr. Daniel Tibi, Abtei Kornelimünster)

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